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		<title>Mein Sonntag&#8230; 25. Juli 2010</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Jul 2010 10:08:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andere Zeiten</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das war der perfekte Sonntag. Ich bin verreist. Ich brauchte kein Flugzeug und keine Bahn, kein Auto, nicht mal ein Fahrrad...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das war der perfekte Sonntag. Ich bin verreist. Ich brauchte kein Flugzeug und keine Bahn, kein Auto, nicht mal ein Fahrrad. Nein, ich nutzte nichts weiter als ein Buch. Zusammen lagen wir auf einer flauschigen Decke in einer grasgrünen Wiese und vergaßen die Zeit. Mein Buch war schon etwas angegilbt, und es roch bereits nach vielen Bücherregalen, in denen es gestanden, nach vielen Lesezeichen, die es gehalten und nach vielen Händen, in denen es gelegen hatte. Es hat mich nichts gekostet. Ich habe es mit dem kribbeligen Gefühl einer Schatzsucherin aus einem verwinkelten Regal in der Bücherhalle (das ist die Hamburger Version der Leihbücherei) gezogen. Dort wartete es unter „G“ darauf, mir eine Welt zu zeigen, in der schon viele Reisende vor mir waren. Ich stelle mir eine unsichtbare Welt vor, die weiter und farbiger wird, je mehr Menschen „mein“ Buch in die Hand nehmen. Wir malen sie fort, im Kopf und im Herz. Am Anfang war das Wort&#8230; und aus dem Wort wurden Worte und aus den Worten werden Bilder und aus den Bildern werden Welten und aus den Welten kann man schöpfen. Wann, wenn nicht an einem sonnigen Sonntagnachmittag?  </p>
<p><em>Susanne Niemeyer</em></p>
<p><a href="javascript:DeCryptX('TOjfnfzfsAboefsf{fjufo/ef')">SNiemeyer(at)anderezeiten.de</a></p>
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		<title>Mein Sonntag&#8230;</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Jul 2010 20:20:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andere Zeiten</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<a href="http://www.machmalsonntag.de/mein-sonntag-4-juli-2010/augenblick1-51" rel="attachment wp-att-295"><img src="http://www.machmalsonntag.de/wp-content/uploads/Augenblick149-217x163.jpg" alt="" width="217" height="163" class="alignright size-thumbnail wp-image-295" /></a> 
Ich schlage die Augen auf. Sonnenstrahlen kitzeln meine Nase. Schööön… Gleich danach die Ernüchterung: Unten wartet ein Schlachtfeld...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.machmalsonntag.de/mein-sonntag-4-juli-2010/augenblick1-51" rel="attachment wp-att-295"><img src="http://www.machmalsonntag.de/wp-content/uploads/Augenblick149-217x163.jpg" alt="" width="217" height="163" class="alignright size-thumbnail wp-image-295" /></a> Ich schlage die Augen auf. Sonnenstrahlen kitzeln meine Nase. Schööön… Gleich danach die Ernüchterung: Unten wartet ein Schlachtfeld! Fast 40 Gäste hatten wir gestern Abend. So ein Fest macht Spaß – hinterlässt aber auch seine Spuren: Unmengen dreckiges Geschirr, versiffte Fußböden und eine ziemliche Unordnung. Eine Stunde später räumen wir den Frühstückstisch ab. Die Kinder zischen ab in den Garten, mein Mann übernimmt die Küche, ich Klo und Wohnzimmer. Sonst vermeide ich es immer am Sonntag zu putzen. Heute muss es ein. Also versuche ich, das Positive darin zu sehen: Wir beginnen die neue Woche mit einem pikobello aufgeräumten und sauberen Haus. Auch nicht schlecht. Wenn wir bloß erst fertig wären! Nachmittags steht für meinen Mann und die Mädchen noch ein Besuch bei einer Freundin an. Geburtstagskaffee. Ich liege nach getaner Arbeit faul mit unserem Jüngsten auf der Couch. Irgendwann sagt er nichts mehr und hat aufgehört zu wühlen. Er hat die Augen geschlossen, atmet ganz gleichmäßig. Leise stehe ich auf. Geschenkte Zeit. Totale Stille im Haus. Ganz ungewohnt. Hm, was mache ich jetzt bloß? Sauber ist ja schon alles. Aber einfach so ungeplant rumsitzen, die Füße hochlegen, ein Buch lesen – nee, das kann ich nicht! Ganz automatisch zieht es mich in die Küche. Ich fange an, Salat zu waschen, schnibble Zucchini, Tomaten und Mozarella, wühle das Gefrierfach nach Fleischbeständen durch, bügle eine weiße Tischdecke, schneide im Garten ein paar Blumen ab, fülle den Trichter mit Grillkohle, quetsche Limetten für den Aperitif. Zwei Stunden später ist mein Sohn wach, und Papa und die Mädchen schließen laut lachend die Haustür auf – und staunen nicht schlecht. „Wir grillen!“, jubelt Smilla, und ich drücke meinem Mann lächelnd seinen Aperitif in die Hand: „Die Kohle ist schon durch. Du kannst Fleisch auflegen.“ Es ist der Beginn eines wunderschön entspannten, spontanen Grillabends. Und ich finde, den haben wir uns verdient! </p>
<p><em>Ulrike Berg</em><br />
<a href="javascript:DeCryptX('vcfshAboefsf{fjufo/ef')">uberg(at)anderezeiten.de</a></p>
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		<title>Mein Sonntag&#8230; 11. Juli 2010</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Jul 2010 12:09:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andere Zeiten</dc:creator>
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		<description><![CDATA[</a><a href="http://www.machmalsonntag.de/mein-sonntag-4-juli-2010/augenblick1-51" rel="attachment wp-att-295"><img src="http://www.machmalsonntag.de/wp-content/uploads/Augenblick149-217x163.jpg" alt="" width="217" height="163" class="alignright size-thumbnail wp-image-295" /></a> 

Wenn ich jetzt schreibe, es ist heiß, dann ist das wahrscheinlich langweilig. Alle klagen über die Hitze. Ich klage nicht. Ich freue mich...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></a><a href="http://www.machmalsonntag.de/mein-sonntag-4-juli-2010/augenblick1-51" rel="attachment wp-att-295"><img src="http://www.machmalsonntag.de/wp-content/uploads/Augenblick149-217x163.jpg" alt="" width="217" height="163" class="alignright size-thumbnail wp-image-295" /></a>Wenn ich jetzt schreibe, es ist heiß, dann ist das wahrscheinlich langweilig. Alle klagen über die Hitze. Ich klage nicht. Ich freue mich. Ich aale mich im Sommer. Endlich nicht frieren, nicht mal nachts, weil selbst in unserer kühlen Altbauwohnung gestern Abend 29°C herrschten. Kleidung spielt eine untergeordnete Rolle, zumal an einem Sonntag, an dem kein Büro gewisse Regeln vorschreibt. Ich fühle mich in Kindertage zurückversetzt, als ich schon morgens im Bikini oder gänzlich nackt auf Omas Liege Platz nahm und bis spät abends im Planschbecken tollte. Eis war Grundnahrungsmittel, und was der Eismann täglich aus seinem Wagen herüberreichte, war noch lange nicht genug: Meine Mutter beschwerte sich stetig über das von eigenen Safteiskreationen überquellende Tiefkühlfach. Sorgen gab es nicht – welche auch? Ich befand mich schließlich im Paradies der großen sechswöchigen Freiheit. Jeder Tag ein Sonntag! Gestern Abend beschloss ich: Das geht auch noch mit meinen 38 Jahren. Zwar gibt mir niemand mehr sechs Wochen Sommerferien und dennoch: Das ist der Geist, in dem ich ab sofort leben werde. „Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder&#8230;“. Wo ist das Planschbecken?</p>
<p><em>Susanne Niemeyer</em><br />
<a href="javascript:DeCryptX('ojfnfzfsAboefsf{fjufo/ef')">niemeyer(at)anderezeiten.de</a></p>
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		<title>Mein Sonntag&#8230; 4. Juli 2010</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Jul 2010 15:30:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andere Zeiten</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Leben ist schöner als man sich oft eingestehen will. Am Sonntag zum Beispiel, da war wieder mal so ein Tag...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Leben ist schöner als man sich oft eingestehen will. Am Sonntag zum Beispiel, da war wieder mal so ein Tag. Gottesdienst zum Urlaubsbeginn. Der Pastor saß im Liegestuhl, der Taufengel hatte ein Handtuch geschultert, in seiner rechten Hand: ein blau-weißer Wasserball. Mit dem Engel in die freie Zeit. Ans Meer oder in die Berge – oder aufs Badetuch in den Stadtpark um die Ecke. Gute Aussichten. Dann Mittagessen im Park mit anschließender Siesta. Und am Sonntagabend, auf dem Platz im Viertel: Menschen in bester Sommerlaune, fußballerfüllt, Schland o Schland. Die Kleinen spielten Lionel Messi gegen Thomas Müller (klar, wer gewonnen hat), die Großen tranken Radler und Campari, die italienischen und griechischen Kellner der Straßenlokale waren glücklich und fühlten sich wie zuhause – so wie sich ihre deutschen Gäste mitten in Hamburg wie im Urlaub fühlten. Und in der Abenddämmerung riefen handfeste Mütter nach ihren Kindern: „Miracoli ist fertig!“ Ehrlich! So schön ist der Sommer.</p>
<p><em>Matthias Lemme</em></p>
<p><a href="javascript:DeCryptX('NMfnnfAboefsf{fjufo/ef')">MLemme(at)anderezeiten.de</a></p>
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		<title>Mein Sonntag&#8230; 27. Juni 2010</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Jun 2010 08:28:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andere Zeiten</dc:creator>
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		<description><![CDATA[</a><a href="http://www.machmalsonntag.de/mein-sonntag-20-juni-2010/augenblick1-50" rel="attachment wp-att-290"><img src="http://www.machmalsonntag.de/wp-content/uploads/Augenblick148-217x163.jpg" alt="" width="217" height="163" class="alignright size-thumbnail wp-image-290" /></a>
Im neuen Meisenkasten piepst es. Wenige Meter daneben haben wir die Kaffetafel gedeckt. Endlich Sommer...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></a><a href="http://www.machmalsonntag.de/mein-sonntag-20-juni-2010/augenblick1-50" rel="attachment wp-att-290"><img src="http://www.machmalsonntag.de/wp-content/uploads/Augenblick148-217x163.jpg" alt="" width="217" height="163" class="alignright size-thumbnail wp-image-290" /></a>Im neuen Meisenkasten piepst es. Wenige Meter daneben haben wir die Kaffetafel gedeckt. Endlich Sommer. Ich sitze noch allein, genieße die Ruhe. Die Blaumeisen tragen Futter herbei. Eine stoppt auf einem Mauervorsprung und bleibt bewegungslos sitzen. Ein prüfender Blick zu mir, dann Sturzflug zum Kasten, die Meise verschwindet im engen Loch. Das Piepsen im Kasten schwillt an, wird zum Radau, verstummt. Die Meise taucht wieder auf, ein Blick zu mir, eiliger Abflug. Im Kasten piepst es wieder leise. Klingt ängstlich. Unsere Sonntagskaffeetafel: Kuchen, Kaffee, Tee, Kakao, Sahne, Teller, Tassen. Es fehlt nichts. Dann füllen sich die Stühle. Die Kinder lassen sich lässig nieder, auch deren Freunde, gleich ist WM. Wir sitzen um den Tisch, reden, lachen, diskutieren, was macht Schweinsteigers Muskelverhärtung? Alle reden gleichzeitig, wir werden immer lauter.  Am Meisenkasten herrscht Stillstand. „Ruhe“, sagt jemand im Kommandoton, „alle sillsitzen, die Meise will füttern.“ Die hockt bewegungslos auf dem Mauervorsprung. In ihrem Schnabel zappelt frisches Futter. Wir verharren erstarrt auf unseren Plätzen. Alle beobachten den Meisenkasten, lauschen der Geräuschkulisse, die aus dem Kasten zu uns tönt. „So leise waren wir lange nicht“, behauptet eins der Kinder. Flüsterton bis zum Anpfiff. Aber dann wird es im Wohnzimmer laut. Vor dem Fernseher bricht der Jubel aus. Draußen jubeln die Meisen übers Futter. </p>
<p><em>Henning Kiene</em></p>
<p><a href="javascript:DeCryptX('iljfofAboefsf{fjufo/ef')">hkiene(at)anderezeiten.de</a></p>
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		<title>Mein Sonntag&#8230; 20. Juni 2010</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Jun 2010 10:53:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andere Zeiten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonntagsblog]]></category>

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		<description><![CDATA[Verschlafen räkle ich mich in meinen Kissen. Blinzle zum Wecker. Drei nach acht. Schrecke kurz auf...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Verschlafen räkle ich mich in meinen Kissen. Blinzle zum Wecker. Drei nach acht. Schrecke kurz auf – warum hat mein Jüngster sich noch nicht gemeldet? Ach ja, die Kinder schlafen bei Omi. Schööööön! Wach bin ich trotzdem. Wieso eigentlich? Ich lausche. Glockengeläut dringt an mein Ohr, jetzt auch in mein Bewusstsein. Das erste Geläut des Sonntags. Normalerweise sitze ich ja schon längst geduscht am Frühstückstisch, um kurz vor zehn geht´s dann los zur Kirche. Aber heute? Heute könnte ich noch ein halbes Stündchen weiter schnuckern. Heute könnte ich mich nach dem Duschen mal ausgiebig eincremen, ohne dass jemand unbedingt sofort und jetzt gleich mit mir puzzeln will. Heute könnte ich ganz in Ruhe ohne umgeworfene Kakaobecher mit meinem Mann frühstücken. Nur wir zwei. Ach nö, denke ich, heute bleib ich hier… und habe postwendend ein schlechtes Gewissen. Wäge das Für und Wider ab. Interessanter Predigttext heute. Das Singen wird mir auch fehlen… Neben mir liegt mein Mann und atmet gleichmäßig. Sieht aus, als würde er lächeln im Schlaf. Knapp zwei Stunden später. Im Bademantel sitze ich auf dem Badewannenrand, lasse die Hand durchs Wasser gleiten. Ich höre meinen Mann pfeifen, Geschirr klappert, der Duft von frischem Kaffee steigt in meine Nase. Herrlich! Wieder höre ich die Glocken. Gleich wird die Kirche vom Klang der Orgel erfüllt sein, die Pastorin wird durch den Mittelgang schreiten… Ich gleite in die Wanne. Wunderbar warm! Ich habe null schlechtes Gewissen mehr – aber es tut gut, zu wissen, dass heute die anderen für mich beten!     </p>
<p><em>Ulrike Berg</em></p>
<p><a href="javascript:DeCryptX('vcfshAboefsf{fjufo/ef')">uberg(at)anderezeiten.de</a>    </p>
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		<title>Mein Sonntag&#8230; 13. Juni 2010</title>
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		<pubDate>Sun, 13 Jun 2010 09:36:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andere Zeiten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonntagsblog]]></category>

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		<description><![CDATA[„Tolle Stimmung! Ein Riesenerfolg!“ Die Mitstreiter klopfen einander auf die Schulter. Die mühevolle Vorbereitung hat sich gelohnt. Das Team...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Tolle Stimmung! Ein Riesenerfolg!“ Die Mitstreiter klopfen einander auf die Schulter. Die mühevolle Vorbereitung hat sich gelohnt. Das Team war gut aufgestellt. Lachend steht man zusammen, will den Moment trotz schwerer Beine noch ein wenig genießen. „Es hat einfach alles gepasst: das Zusammenspiel, die Motivation und die Kreativität“, sagt ein Altgedienter. Selten habe er so viel Bewegung auf dem Rasen erlebt. Die kritischen Stimmen sind nun vergessen. Und immer wieder wird der Teamgeist gelobt – ist es doch eine junge Mannschaft, die sich erst vor kurzem gefunden hat. Zwar ist man sich trotz Feierlaune einig, dass auch noch einiges verbessert werden kann, aber es ist doch spürbar: Man hat einen gemeinsamen Grund und ein gemeinsames Ziel. Und man kann miteinander feiern! Da sind sich alle aus meiner Kirchengemeinde im Hamburger Norden einig. Das Gemeinde-Gartenfest war ein voller Erfolg! Mal sehen, wie sich Deutschland gleich bei der WM in Südafrika schlägt. </p>
<p><em>Oliver Spies</em></p>
<p><a href="javascript:DeCryptX('PTqjftAboefsf{fjufo/ef')">OSpies(at)anderezeiten.de</a></p>
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		<title>Mein Sonntag&#8230; 6. Juni 2010</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Jun 2010 10:47:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andere Zeiten</dc:creator>
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		<description><![CDATA[„Man kann so süß im Hafen schlafen“, singe ich am Elbstrand vor mich hin. Sicher eine der schönsten Zeilen, die je über Matrosen, Liebe &#38; Sehnsucht...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Man kann so süß im Hafen schlafen“, singe ich am Elbstrand vor mich hin. Sicher eine der schönsten Zeilen, die je über Matrosen, Liebe &amp; Sehnsucht geschrieben wurden. Mit den Comedian Harmonists im Ohr („Das ist die Liebe der Matrosen“) döse ich in bester Siesta-Stimmung vor mich hin. Um mich herum: Sonne, Sand und Sommer. Mehr davon geht nicht. Hunde plantschen im Elbwasser, Kinder bauen Wasserburgen. Lässige Väter mit Pils in der Hand befeuern ihren Grill, Mütter kämpfen halbherzig mit dem ersten Sonnenbrand. Endlich Sommer – und erstaunlich, wie viel davon in einen Nachmittag passt. Als ob alles Glück der Welt sich für ein paar Stunden am Hamburger Elbstrand niedergelassen hätte. Selbst die großen Pötte, die mit Containern voller Geschichten aufs Meer hinausfahren, tröten fröhlicher als sonst – vom Gesang der Möwen ganz zu schweigen. Was für ein Sonntag in der schönsten Stadt der Welt, denke ich. Und döse. Und singe. Und blinzle… so süß… im Hafen … schla… ffh…</p>
<p><em>Matthias Lemme</em></p>
<p><a href="javascript:DeCryptX('NMfnnfAboefsf{fjufo/ef')">MLemme(at)anderezeiten.de</a></p>
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		<title>Mein Sonntag&#8230; 30. Mai 2010</title>
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		<pubDate>Sun, 30 May 2010 07:34:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andere Zeiten</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Wasser ist warm, jedenfalls wärmer als die gar nicht laue Frühlingsluft. Dampf wabert über die Oberfläche...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Wasser ist warm, jedenfalls wärmer als die gar nicht laue Frühlingsluft. Dampf wabert über die Oberfläche und ich ziehe meine Bahnen. Nieselregen dröppelt auf meinen Kopf, und das ist schön, denn ich bin ja sowieso schon nass. Sonntagmorgen im Schwimmbad. Mit nur wenigen anderen teile ich das Becken. Erste Bahn, meine Gedanken rotieren drei Mal so schnell wie meine Arme. Jetzt hört mal auf, fauche ich sie an. Es ist Sonntag – ich will mich entspannen. 15 Sekunden geht das, dann bemerke ich, dass ich bereits die nächste Woche plane. Bei Bahn sieben habe ich einen Putzplan für die Wohnung aufgestellt und eine To-Do-Liste, die es vor dem nahenden Urlaub abzuarbeiten gilt. Immer verbissener pflüge ich durch die Wasser, zwar vergesse ich Zeit und Raum, aber nur deshalb, weil ich gedanklich bereits zwei Wochen voraus bin. Schluss jetzt! Entschieden drehe ich mich auf den Rücken. Rückenschwimmen kann ich nicht. Ich bin lahm wie ein verkehrtrummer Hund. Aber ich sehe in den Himmel. Wolken schauen auf mich herab, schwimmen mit, lösen sich auf und nehmen meine Gedanken mit. Warum so mutlos? Wir haben soviel Himmel über uns! Sagt Raoul Follereau. Plitsch. Platsch. Recht hat er.</p>
<p><em>Susanne Niemeyer</em></p>
<p><a href="javascript:DeCryptX('TOjfnfzfsAboefsf{fjufo/ef')">SNiemeyer(at)anderezeiten.de</a></p>
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		<title>Mein Sonntag&#8230; 23. Mai 2010</title>
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		<pubDate>Mon, 24 May 2010 08:08:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andere Zeiten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonntagsblog]]></category>

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		<description><![CDATA[Pfingsten auf dem Priwall – mitten auf der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze. Eigentlich hatten wir uns das schon für den Sonnabend vorgenommen...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Pfingsten auf dem Priwall – mitten auf der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze. Eigentlich hatten wir uns das schon für den Sonnabend vorgenommen, denn der Wetterbericht versprach eitel Sonnenschein. Dieser versteckte sich dann aber hinter einer zähen Wolkendecke und so verschoben wir unseren lang ersehnten Sommerausflug. Sonntag nach dem Pfingstgottesdienst ging es dann los. Mit den Fahrrädern in die Regionalbahn nach Travemünde, dort auf die Fähre über die Trave und wenige Minuten später strampelten wir durch schönstes ehemaliges Niemandsland Richtung Boltenhagen. Links die Ostsee, rechts saftiggrüne Felder und knallige Rapsplantagen. Picknick am Strand, der erste Sonnenbrand, Segelboote und Riesenmonsterschiffe gucken. Was für ein Tag. Für uns war es der Urknall des diesjährigen Sommers – mit Pommes, Limonade, Eiscreme und Seesternen im Fahrradkorb. Von überall radelten Familien und Kinder heran (denn Straßen für Autos gibt es auf dem ehemaligen Stück Grenzland in Ostseenähe nur wenige) und feierten Pfingsten, den Sommer oder beides. Endlich ist er da, der Sommer – dass er sich mittlerweile schon wieder hinter den Wolken versteckt hat, ist uns völlig egal <img src='http://www.machmalsonntag.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><em>Matthias Lemme</em></p>
<p><a href="javascript:DeCryptX('NMfnnfAboefsf{fjufo/ef')">MLemme(at)anderezeiten.de</a></p>
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