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		<title>Mein Sonntag&#8230; 7. März 2010</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Mar 2010 08:55:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andere Zeiten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonntagsblog]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein richtig üppiges Sonntagsessen. Entenbrust, Rosenkohl, ein paar Freunde… Das war unser Plan. Nun ja, wir sind grandios gescheitert...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein richtig üppiges Sonntagsessen. Entenbrust, Rosenkohl, ein paar Freunde… Das war unser Plan. Nun ja, wir sind grandios gescheitert. Zuallererst haben wir verschlafen. Weil überhaupt gar kein Sonnenstrahl uns zum Aufwachen überredete. Stattdessen: eine fiese Kälte, die durch den Fensterspalt kroch und mit in unser Bett wollte. Haben uns natürlich verteidigt, Decke über das Kinn, über die Nase, über die Ohren. Wohlige Wärme. Der dürre Ton des Radioweckers blieb unerhört. Viertel nach zehn dann. Für die Kirche zu spät. Dort spontan ein paar Freunde einladen: Fehlanzeige. Na ja, Sonntag im Bett ist ja auch schön, dachten wir uns. Und ein schönes Essen zu zweit, super. In der Küche dann große Augen. „Wie jetzt, ich dachte DU hast die Entenbrust eingekauft!“ – „Aber hast du nicht meine SMS gelesen?“ Rrrrrrh! Keine Entenbrust. Und der Rosenkohl, total verschrumpelt. Also Restepfanne à la Montag. Minirosenkohlbällchen, Sprotten, Kartoffeln, eine letzte Möhre, Linsen, Curry, Joghurt drüber, ein Schluck Rotwein. Die Küche duftete. Die Sonntagspfanne: na ja, eigentlich vorzüglich. Und dann klingelte unsere Nachbarin, Frau Alan. Hatte wie so oft was von ihrem türkischen Kuchen übrig und strahlte uns an: „Schöne Sonntag!“</p>
<p><em>Matthias Lemme</em></p>
<p><a href="javascript:DeCryptX('NMfnnfAboefsf{fjufo/ef')">MLemme(at)anderezeiten.de</a></p>
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		<title>Mein Sonntag&#8230; 28. Februar 2010</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Feb 2010 19:20:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andere Zeiten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonntagsblog]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Sonntag ist grau. Ich geh nicht raus. Im Park hat sich ein See gebildet und meine Winterstiefel haben sich aufgelöst. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Sonntag ist grau. Ich geh nicht raus. Im Park hat sich ein See gebildet und meine Winterstiefel haben sich aufgelöst. Also tigere ich durch die Wohnung. Erwäge einen Brief zu schreiben und verwerfe es, schalte das Radio an und aus, denke an die Steuererklärung und grusele mich. Schaue in dieses und jenes angelesene Buch, und dabei erhasche ich eine Frage, die sich in meinem Hirn festbeißt: „Was meinst du nicht zu können und tust es deshalb nicht, obwohl du es gern tätest?“ Weil ich Konjunktive liebe, beginne ich zu überlegen. Malen, ich würde malen. Ich tue es nicht, weil bereits nach zwei Pinselstrichen der imaginierte Blick meines einstigen Kunstlehrers meine Finger lähmt. Damit muss jetzt mal Schluss sein, beschließe ich! Ich schicke den Mann in seinen wohlverdienten Ruhestand und krame Farben und Stifte hervor. Ich krakele und kritzele, wische und mische, phantasiere und plakatiere. Und siehe: aus Grau ward Bunt. Ich bin beglückt. Ein kleiner Frühling, selbst gemacht&#8230;</p>
<p><em>Susanne Niemeyer</em><br />
<a href="javascript:DeCryptX('tojfnfzfsAboefsf{fjufo/ef')">sniemeyer(at)anderezeiten.de</a> </p>
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		<title>Journalisten entdecken Charme des Sonntags</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Feb 2010 11:04:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andere Zeiten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[Pressemitteilung 18. Februar 2010
Ausgezeichnet: Verein Andere Zeiten verleiht Journalistenpreis
Hamburg. Der ökumenische Verein Andere Zeiten verleiht in diesem Jahr zwei Auszeichnungen zum Thema „Sonntag“. Den ersten Preis erhält die Kölnerin Christiane Neufang  für ihr Feature auf WDR3: „Träume, Toast und Tatort – Oder was den Sonntag zum Sonntag macht.“ Der zweite Preis geht nach Berlin, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Pressemitteilung 18. Februar 2010<br />
<strong>Ausgezeichnet: Verein Andere Zeiten verleiht Journalistenpreis</strong></p>
<p>Hamburg. Der ökumenische Verein Andere Zeiten verleiht in diesem Jahr zwei Auszeichnungen zum Thema „Sonntag“. Den ersten Preis erhält die Kölnerin Christiane Neufang  für ihr Feature auf WDR3: „Träume, Toast und Tatort – Oder was den Sonntag zum Sonntag macht.“ Der zweite Preis geht nach Berlin, an Mandy Schielke und Martin Böttcher. „Ein Sonntag ist ein Sonntag ist ein Sonntag…“ lautet der Titel ihres Features auf Deutschlandradio Kultur. Die Preisträger erhalten insgesamt 5.000 € vom gemeinnützigen Hamburger Verein. </p>
<p>„Die vielschichtige Berichterstattung hat gezeigt, dass der Sonntag ein wahres Füllhorn an Möglichkeiten bietet. Alle Beiträge laden dazu ein, diesen Ausnahmetag neu zu entdecken und ihn zu feiern“, so Chefredakteur Pastor Henning Kiene. Etwa  30 Beiträge aus unterschiedlichen Print- und Hörfunkredaktionen wurden zum Thema eingereicht. Der Preis war im Rahmen der Andere-Zeiten-Aktion „mach mal sonntag“ ausgeschrieben worden. </p>
<p>Wie schmeckt, riecht, klingt der Sonntag? Diese Fragen stellt Christiane Neufang in ihrem Radio-Feature. „Ihren Beitrag zeichnen sorgfältige Beobachtung, einfühlsame Beschreibung und ruhige journalistische Analyse aus. Er ist vielseitig, unterhaltsam und hintergründig“, sagt Eduard Kopp, Jurymitglied und Leitender Redakteur von „Chrismon“. Ebenso facettenreich betrachten Mandy Schielke und Martin Böttcher in ihrem Radio-Feature den Sonntag als Ausnahmetag, der für sie aber kein reiner Freudentag sei. Jurymitglied Dr. Siegfried von Kortzfleisch, Theologe und Journalist: „Die Autoren zeigen unterhaltsam die vielfältige Alltäglichkeit des Sonntags. Sie predigen keine Norm, moralisieren nicht. Sie stellen dar, was ist.“ </p>
<p>Die Preise werden am 6. Mai 2010 in Hamburg überreicht. Der christliche Verein Andere Zeiten schreibt den Preis jährlich aus. Er zeichnet Journalisten aus, die sich in besonderer Weise mit Themen des Kirchenjahres befassen. Das Thema des nächsten Preises wird im Frühjahr 2010 bekannt gegeben. </p>
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		<title>Mein Sonntag&#8230; Sonntag, 21. Februar 2010</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Feb 2010 19:42:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andere Zeiten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonntagsblog]]></category>

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		<description><![CDATA[Fast wäre es schief gegangen. Noch vor dem Frühstück das Notebook hochgefahren, einen Blick auf die Mails und Neuigkeiten geworfen. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Fast wäre es schief gegangen. Noch vor dem Frühstück das Notebook hochgefahren, einen Blick auf die Mails und Neuigkeiten geworfen. Die Arbeit ruft – selbst am frühen Sonntag. Auch zwischen Brötchen, Ei und Kaffee schweifen die Gedanken ab. Nächste Woche wird auch nicht besser als die letzte, ein Termin jagt den anderen und was ist, wenn der Sohn wieder krank wird. Wenn ich jetzt schon mal einen Text schreiben könnte, wird’s die nächsten Tage nicht ganz so eng.<br />
Die Familie nutzt den sonnigen Vormittag, baut aus dem letzten Schnee ein Iglu. Ich hocke mit Laptop auf den Knien auf der Couch. Doch fließen wollen die Ideen nicht. Gedankenlos surfe ich durchs Netz. Werde wieder müde, schließe die Augen. Bis mich das laute Juchzen von draußen zur Besinnung bringt. Mich daran erinnert, dass ich darauf vertrauen darf: Nächste Woche hat ihre eigene Zeit. Heute ist Sonntag ist Sonntag ist Sonntag. Alles kann warten. Außer das Iglu – das braucht nämlich noch dringend ein Fenster.  </p>
<p><em>Iris Macke</em><br />
<a href="javascript:DeCryptX('nbdlfAboefsf{fjufo/ef')">macke(at)anderezeiten.de</a></p>
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		<title>Mein Sonntag&#8230; 14. Februar 2010</title>
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		<pubDate>Sun, 14 Feb 2010 09:11:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andere Zeiten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonntagsblog]]></category>

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		<description><![CDATA[Klar war gestern Valentinstag. Aber vor allem doch: Karnevalssonntag. Große Sause vor der Fastenzeit auch bei uns in Hamburg-Altona...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Klar war gestern Valentinstag. Aber vor allem doch: Karnevalssonntag. Große Sause vor der Fastenzeit auch bei uns in Hamburg-Altona. Und die Kirche: voll fromm-fröhlicher Pappnasenfans, kampferprobter Faschingskinder und sentimentaler Exil-Rheinländer. Wir haben geschunkelt, dass sich die Bänke bogen, gesungen, bis die Stimmbänder kollabierten. Und uns gewundert, wie gut die ollen Karnevalsschlager in den Gottesdienst passen. Auf das Kyrie – Herr erbarme dich – antworteten wir: „Wir sind alle arme Sünderlein, ´s war immer so, ´s war immer so.“ Und auf das Gloriagebet: „Wir kommen alle, alle, alle in den Himmel, weil wir so brav sind, weil wir so brav sind.“  Es gab einen „Zoch“ mit Fest(hand)wagen durch die Kirche, ein Meer aus Seifenblasen sank von der Kirchendecke herab, Predigt, Lesungen und Gebete – in Versen. Selten habe ich so viele gutgelaunte Gottesdienstbesucher auf einem Fleck erlebt. Und selten eine dermaßen passende Einladung zum Kirchencafe: „Drink doch ene met, stell dich nit esu ann, du stehst he die janze Zick eröm. Häss du och kei Jeld, dat is janz ejal, drink doch met unn kümmer disch net drömm.“ Darauf ein dreifaches: Ahoi, Ahoi, Ahoi!</p>
<p><em>Matthias Lemme</em></p>
<p><a href="javascript:DeCryptX('NMfnnfAboefsf{fjufo/ef')">MLemme(at)anderezeiten.de</a></p>
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		<title>Mein Sonntag&#8230; 7. Februar 2010</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Feb 2010 09:00:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andere Zeiten</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Farben haben sich am letzten Dienstagnachmittag mit der Sonne verabschiedet. Stadt und Dorf hüllen sich seither in mattes Grau...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Farben haben sich am letzten Dienstagnachmittag mit der Sonne verabschiedet. Stadt und Dorf hüllen sich seither in mattes Grau. Altes Eis und fest geregneter Schnee runden das ganze von unten ab. Ein roter Fleck leuchtet mir vom Schaukasten an der Kirche über die Straße entgegen. Ich hatte es gehofft: Das Plakat unserer Andere-Zeiten-Fastenaktion ist ausgehängt. Der rote Fleck ist der rote Kanarienvogel. Er sitzt oben auf seinem Käfig, der Gefangenschaft hinter Gittern entschlüpft, den Kopf streckt er keck der Freiheit entgegen. Der Vogel hebt sich gegen die graugemusterte Tapete ab. Ein Bild wie ein Versprechen zur Fastenzeit. Ich erwarte jetzt frische Farben und frühlingshafte Freiheit, eine Auferweckung der Landschaft aus der Winterstarre, Tulpen und Osterglocken. Die Fastenzeit verspricht Aufbruch. An  deren Ende möchte ich eine Osterpredigt hören, die dauergraues Leben endgültig vertreibt. Doch heute ist noch Sexagesimae, der vorletzte Sonntag vor der Passionszeit. Als hätte es jemand geahnt: Im Radiogottesdienst geht es ums Säen und Wachsen und darum, dass Gott sein Reich unaufhörlich heranreifen lässt. Es wächst gegen Widerstände. Mag sein, dass einige das heute anders sehen. Ich aber höre die Worte und sehe, wie es wächst. Noch ein Farbtupfer im grauen Einerlei!</p>
<p><em>Henning Kiene </em></p>
<p><a href="javascript:DeCryptX('ljfofAboefsf{fjufo/ef')">kiene(at)anderezeiten.de</a> </p>
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		<title>Erzbischof Marx kritisiert sonntägliches Spitzentreffen in Berlin</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Feb 2010 13:58:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andere Zeiten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[17.01.10 &#8211; Der Erzbischof von München und Freising, Reinhard Marx, hat das Spitzentreffen der Koalition in Berlin am Sonntag kritisiert. «Die Politiker sollten ein Zeichen setzen, dass sie nicht sonntags Arbeitssitzungen machen», sagte Marx am Sonntag im Bayerischen Fernsehen. «Das finde ich nicht gut.» Er fügte hinzu: «Sonntag ist Sonntag.» Bundeskanzlerin und CDU-Chefin Merkel, der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>17.01.10 &#8211; Der Erzbischof von München und Freising, Reinhard Marx, hat das Spitzentreffen der Koalition in Berlin am Sonntag kritisiert. «Die Politiker sollten ein Zeichen setzen, dass sie nicht sonntags Arbeitssitzungen machen», sagte Marx am Sonntag im Bayerischen Fernsehen. «Das finde ich nicht gut.» Er fügte hinzu: «Sonntag ist Sonntag.» Bundeskanzlerin und CDU-Chefin Merkel, der CSU-Vorsitzende Seehofer und FDP-Chef Westerwelle wollten am Nachmittag im Berliner Kanzleramt über eine Verbesserung der Regierungsarbeit beraten.</p>
<p>München (ddp)</p>
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		<title>Mein Sonntag&#8230; Sonntag, 31. Januar 2010</title>
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		<pubDate>Sun, 31 Jan 2010 17:13:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andere Zeiten</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es gibt so ein Öl, das habe ich gekauft wegen der Verpackung, denn die ist rot, leuchtendrot, und das hilft gegen Winterdepressionen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt so ein Öl, das habe ich gekauft wegen der Verpackung, denn die ist rot, leuchtendrot, und das hilft gegen Winterdepressionen. Wenn draußen alles grau ist und der Schnee sich nicht entscheiden kann, ob er tauen oder sämtliche Straßen unpassierbar machen soll, dann ist dieses Öl die Rettung. Es soll nach Granatapfel duften, und das riecht phantastisch. Warm. Samtweich. Es hilft den unglücklichen Seelen, die keine Badewanne als private Wellnessoase haben. Also mir. Granatapfel, allein schon wie das klingt! Nach Tausendundeiner Nacht, nach Kleopatra, nach Paradies. Man kann mit dem Öl Hände massieren. Die eigenen. Oder die von Clara, Schatz, Oma oder Hannes. Eine Steigerung sind die Füße. Oder das Gesicht. Dann bleibt der Duft in der Nase, schickt Myriaden kleiner Glückshormone ans Hirn. Wie weise scheint mir des Predigers Ratschlag, wenn er sagt: „Nimm das Leben als ein Fest: Trag immer frisch gewaschene Kleider und salbe dein Gesicht mit duftenden Ölen!“ Trotz dem Endloswinter, der Ganzkörpervermummung, der Januartristesse. Ein Atemzug Paradies, bevor der Montag kommt&#8230;</p>
<p>Susanne Niemeyer<br />
<em><a href="javascript:DeCryptX('tojfnfzfsAboefsf{fjufo/ef')">sniemeyer(at)anderezeiten.de</a> </em></p>
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		<title>Mein Sonntag&#8230; 24. Januar 2010</title>
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		<pubDate>Sun, 24 Jan 2010 11:25:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andere Zeiten</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Allein das Anziehen dauert eine knappe halbe Stunde. Eisschollen auf der Elbe wollen wir gucken, bei minus 10 Grad und scharfem Ostwind. Wir versuchen es mit...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Allein das Anziehen dauert eine knappe halbe Stunde. Eisschollen auf der Elbe wollen wir gucken, bei minus 10 Grad und scharfem Ostwind. Wir versuchen es mit dem Zwiebelprinzip: Wie viele Schichten an Kleidung passen übereinander? Unser Sohn schafft fünf, plus zwei Schals. Mit dicken Cremeschichten im Gesicht wagen wir uns Richtung Wasser und werden belohnt. Das Bild des treibenden Eises fesselt uns, fremde Geräusche wehen von den aneinander mahlenden Schollen herüber. Lagen wir hier wirklich im Sommer am Strand und haben uns die Sonne auf den Bauch scheinen lassen? Ein Schiff bricht sich die Bahn, es hinterlässt eine knirschend-gurgelnde Fahrrinne. Satt sehen können wir uns nicht daran. Der Elbwanderweg ist zu vereist für die Kinderkarre, der Wind treibt uns die Tränen in die Augen und der Sohn klagt weinend „Kalt! Kalt!“. Wir müssen umkehren ins geschützte Haus, uns mit Kaffee und heißer Milch aufwärmen. Was bleibt, ist ein Bild im Kopf. Es heißt: „Schöpfung ganz anders“. </p>
<p><em>Iris Macke</em></p>
<p><a href="javascript:DeCryptX('JNbdlfAboefsf{fjufo/ef')">IMacke(at)anderezeiten.de</a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Mein Sonntag&#8230; 17. Januar</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Jan 2010 14:29:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andere Zeiten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonntagsblog]]></category>

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		<description><![CDATA[Das „Wort zum Sonntag“ gehört fest zu unserem Wochenende.  „Das Winterfest der Träume“ dagegen ist nicht so unser Fall...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das „Wort zum Sonntag&#8221; gehört fest zu unserem Wochenende. „Das Winterfest der Träume“ dagegen ist nicht so unser Fall. Das aber läuft vorher im Ersten. Also zappen wir hin und her. Sehen immer mal kurz bei Florian Silbereisen hinein. Der zieht seine Sendung in die Länge, schiebt das „Wort zum Sonntag“ hinaus. DJ Ötzi tritt gerade von der Bühne ab, wird vom Moderator umarmt. Der fängt ein Gespräch an, doch das Publikum jubelt zu laut. Standing Ovations auf allen Rängen, „Zugabe“-Rufe und Johlen.<br />
Noch immer kein Wort zum Sonntag.<br />
Die Arena tobt weiter. Als ich zurückschalten will, greift DJ Ötzi plötzlich zum Mikrophon.<br />
Er singt:<br />
„Einen Stern, der deinen Namen trägt<br />
Hoch am Himmelszelt<br />
Den schenk ich Dir heut&#8217; Nacht<br />
Einen Stern, der deinen Namen trägt<br />
Alle Zeiten überlebt<br />
Und über unsere Liebe wacht.“<br />
Das ist spontan: Nur Stimme, kein Orchester, kein Playback, DJ Ötzi solo. Das Publikum steigt ein, bildet mit ihm einen vielstimmigen Chor, Florian Silbereisen übernimmt eine zusätzliche Stimme. Wieder Jubel. „Und über unsere Liebe wacht….“. Wir bleiben dran, wollen sehen, ob Fernsehen wirklich spontan sein kann. Dann spricht DJ Ötzi von „meinem Hirten“. Wir hören, dass er seinen himmlischen Vater meint, der ihn immer beschütze.<br />
Als das „Wort zum Sonntag“ dann spät am Abend endlich an der Reihe ist, haben wir es schon gehört.<br />
Es hat sich mir als Ohrwurm fürs Wochenende festgesetzt:<br />
„Einen Stern, der deinen Namen trägt<br />
Hoch am Himmelszelt<br />
Den schenk ich Dir heut&#8217; Nacht“<br />
„Nun reicht es aber“, höre ich  Montagmorgen beim Frühstück&#8230;</p>
<p><em>Henning Kiene</em></p>
<p><a href="javascript:DeCryptX('iljfofAboefsf{fjufo/ef')">hkiene(at)anderezeiten.de</a></p>
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